Die Schweiz: Offene Grenzen oder Festung in Europa?

Seit der Gründung des Roten Kreuzes, 1863 hat die Schweiz Kriegsopfer und Verfolgte aufgenommen und Friedensverhandlungen ermöglicht. Doch die Zeiten haben sich geändert. Kriegshandlungen und klimatische Veränderungen haben die Migrationsströme in Richtung Europa beschleunigt. Die EU steht vor einer der grössten Herausforderungen: Sie muss Wege finden, wie sie die Flüchtlinge und Migranten aufnehmen und auf ihre Mitgliedstaaten verteilen kann.

 

Die Wohlstandsnation Schweiz erscheint vielen Flüchtlingen als willkommene Destination.

  1. Muss die Schweiz angesichts dieser Entwicklungen mehr in ihre Sicherheit investieren und die Polizei und das Militär ausbauen?
  2. Flüchtlinge und Migranten bringen ihre eigenen Kulturen mit sich. Wie weit soll die Freiheit für fremde Kulturen gehen und wann müssen die kulturellen Werte der Schweiz durchgesetzt werden?
  3. Die Migrationskrise hat die Grenzen des Europäischen Abkommens Schengen/Dublin aufgezeigt. Wie soll die Verteilung angesichts künftiger Flüchtlingsströme vorgenommen werden?
  4. Die Flüchtlingsrouten sind länger und gefährlicher geworden. Wie können wir unsere humanitäre Tradition leben und diesen Menschen helfen?